Ist meine Arzt­pra­xis daten­schutz­kon­form?

Seit dem 25.05.2018 gilt die neue EU-Daten­schutz­grund­ver­ord­nung (DSGVO). Sie regelt den Umgang mit per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten. Ins­be­son­de­re beim Daten­schutz für die Arzt­pra­xis erge­ben sich einige Ände­run­gen. Bei Nicht­ein­hal­tung des Daten­schut­zes muss mit deut­lich här­te­ren Sank­tio­nen gerech­net werden. Um das zu ver­hin­dern sollte man einige Kern­ele­men­te des Daten­schut­zes kennen und für die eigene Arzt­pra­xis oder das MVZ umset­zen.

Was sind per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten?

Zu den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten gehö­ren z.B. Name, Ver­si­che­rungs­num­mer, Unter­su­chungs­er­geb­nis­se, Rönt­gen­bil­der, Medi­ka­ti­on oder auch Daten wie Alter und Gewicht. All diese Daten werden in der Regel elek­tro­nisch erfasst. Daten von Mit­ar­bei­tern, Koope­ra­ti­ons­part­nern oder Lie­fe­ran­ten zählen eben­falls zu den per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten. Auch diese Daten unter­lie­gen der Daten­schutz­be­stim­mung.

Pflich­ten der Arzt­pra­xen beim Umgang mit Pati­en­ten­da­ten

Auch vor Inkraft­tre­ten der EU-Daten­schutz­grund­ver­ord­nung sind Arzt­pra­xen sorg­sam mit Pati­en­ten­da­ten umge­gan­gen. Mit den neuen Rege­lun­gen haben Arzt­pra­xen zusätz­lich eine erhöh­te Aus­kunfts­pflicht gegen­über den Pati­en­ten, was genau mit ihren Daten geschieht. Zudem müssen Arzt­pra­xen bei einer Anfra­ge der Auf­sichts­be­hör­den nach­wei­sen, dass sie die Daten­schutz­be­stim­mun­gen ein­hal­ten. Dies lässt sich in der Regel durch ein ordent­li­ches Daten­schutz­ma­nage­ment, dass der Daten­schutz­be­auf­trag­te erstel­len kann, erle­di­gen.

Über­ar­bei­tung der Ver­trä­ge mit exter­nen Dienst­leis­tern

Häufig findet der Aus­tausch von Pati­en­ten­da­ten zum Zwecke der Leis­tungs­er­brin­gung statt. Dazu zählen z.B. Labore, pri­va­te Ver­rech­nungs­stel­len oder EDV-Dienst­leis­ter. Ver­trag­li­che Inhal­te müssen den Vor­ga­ben der DSGVO ent­spre­chen und eine Geheim­hal­tungs­er­klä­rung beinhal­ten.

Erstel­lung eines schrift­li­chen Ver­zeich­nis­ses

Laut Art. 30 DSGVO ver­pflich­tet sich jede Arzt­pra­xis, ein Ver­zeich­nis für die Ver­ar­bei­tungs­tä­tig­kei­ten mit sen­si­blen Daten anzu­le­gen. Darin auf­ge­führt sind alle tech­ni­schen und orga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nah­men, die die Umset­zung des Schut­zes per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten doku­men­tie­ren. Dieses Ver­zeich­nis ist der Daten­schutz­be­hör­de nach Auf­for­de­rung vor­zu­le­gen. Für einen bes­se­ren Über­blick ist an dieser Stelle die Erstel­lung eines Daten­schutz­hand­bu­ches (z.B. durch den Daten­schutz­be­auf­trag­ten) zu emp­feh­len. Es dient nicht nur dazu, alle Pro­zes­se genau­es­tens zu doku­men­tie­ren, son­dern ent­hält zusätz­lich eine Beur­tei­lung der durch­ge­führ­ten tech­ni­schen und orga­ni­sa­to­ri­schen Maß­nah­men zum Schutz sen­si­bler Daten.

Ernen­nung eines Daten­schutz­be­auf­trag­ten für die Arzt­pra­xis

Bisher waren Betrie­be mit min­des­tens 10 Mit­ar­bei­tern dazu ver­pflich­tet, einen Daten­schutz­be­auf­trag­ten zu benen­nen. Künf­tig wird erst ab einer Mit­ar­bei­ter­zahl von 20 Beschäf­tig­ten ein Daten­schutz­be­auf­trag­ter für die Arzt­pra­xis Pflicht. Einen ent­spre­chen­den Geset­zes­ent­wurf hat der Bun­des­tag im Juni 2019 ver­ab­schie­det. Der Bun­des­rat muss dieser Ände­rung jedoch noch zustim­men, bevor das Gesetz in Kraft tritt. Die Funk­ti­on des DSB für die Arzt­pra­xis kann ein ent­spre­chend geschul­ter Mit­ar­bei­ter oder ein exter­ner Daten­schutz­be­auf­trag­ter über­neh­men. Dazu sind weit­rei­chen­de pro­zes­sua­le, betriebs­wirt­schaft­li­che und juris­ti­sche Kennt­nis­se nach­zu­wei­sen.

Die Auf­ga­be eines inter­nen oder exter­nen Daten­schutz­be­auf­trag­ten ist es, Arzt­pra­xen bezüg­lich der Ein­hal­tung der aktu­el­len Daten­schutz­be­stim­mun­gen zu bera­ten und Maß­nah­men vor­zu­schla­gen, um die Ein­hal­tung eines aus­rei­chen­den Daten­schut­zes zu gewähr­leis­ten. Muss eine Arzt­pra­xis auf­grund der gerin­gen Mit­ar­bei­ter­zahl keinen inter­nen oder exter­nen DSB für die Arzt­pra­xis benen­nen, ist der lei­ten­de Arzt für die Ein­hal­tung der Daten­schutz­ge­set­ze ver­ant­wort­lich. Hier kann eine Daten­schutz­be­ra­tung für die Arzt­pra­xis helfen, um Unsi­cher­hei­ten zu ver­mei­den und inter­ne Pro­zes­se daten­schutz­kon­form zu halten.

Da es sich bei der Imple­men­tie­rung eines effek­ti­ven Daten­schutz­ma­nage­ment­sys­tems ent­spre­chend der DSGVO um einen sehr kom­ple­xen Vor­gang han­delt, ist es ratsam eine Daten­schutz­be­ra­tung für die Arzt­pra­xis in Anspruch zu nehmen. Auch vor dem Hin­ter­grund mög­li­cher Sank­tio­nen.

 

Nun aber zu den häu­fi­gen Fragen:


Wo lauern die Gefah­ren für den Daten­schutz in einer Arzt­pra­xis?

Der Pro­zess der Daten­ver­ar­bei­tung beginnt bereits bei der Ter­min­ver­ein­ba­rung bzw. beim Ein­le­sen der Kran­ken­kas­sen­kar­te. Bereits hier können per­so­nen­be­zo­ge­ne Anga­ben wie Name, Tele­fon­num­mer und Gesund­heits­da­ten von ande­ren Pati­en­ten mit­ge­hört werden. Ein gut ein­zu­se­hen­der Com­pu­ter­bild­schirm an der Rezep­ti­on oder im Arzt­zim­mer, auf dem sich eine geöff­ne­te Pati­en­ten­ak­te befin­det, ver­stößt eben­falls gegen die gel­ten­den Daten­schutz­be­stim­mun­gen. Aber auch bei der Wei­ter­ga­be von Pati­en­ten­da­ten an Dritte wie bei­spiels­wei­se Labore oder bei Berich­ten an Kol­le­gen können Daten­schutz­be­stim­mun­gen ver­letzt werden.

 

Welche Maß­nah­men muss eine Arzt­pra­xis ergrei­fen?

Betreibt eine Arzt­pra­xis eine Web­sei­te, müssen Daten­schutz­in­for­ma­ti­on und Impres­sum vor­han­den sein. Können über die Inter­net­sei­te zusätz­lich noch Ter­mi­ne online ver­ein­bart werden, muss sicher­ge­stellt sein, dass die Über­tra­gung der ein­ge­ge­be­nen Daten ver­schlüs­selt erfolgt. Das­sel­be gilt für den Email-Ver­kehr. Auch Com­pu­ter oder Tele­fo­ne müssen vor dem Zugriff durch Dritte geschützt werden, z.B. durch beschränk­te Zugriffs­rech­te und Ein­rich­ten von Pass­wör­tern.

Ein­wil­li­gung in die Ver­wen­dung der Daten durch den Pati­en­ten
In eini­gen Fällen muss für die Ver­ar­bei­tung von Pati­en­ten­da­ten eine Ein­wil­li­gung durch den Pati­en­ten vor­lie­gen. Gemäß Arti­kel 9 Abs. 1,4 Abs. 11 DSGVO muss jeder Pati­ent der Nut­zung und Ver­ar­bei­tung seiner per­sön­li­chen Daten zustim­men. In dieser Erklä­rung muss umfang­reich aus­ge­führt werden, wie und wofür die erho­be­nen Daten genutzt werden. Das betrifft nicht nur Anga­ben zur Person, son­dern auch die Wei­ter­ga­be von Daten an Labore oder wei­ter­be­han­deln­de Ärzte. Eine all­ge­mei­ne und unspe­zi­fi­sche Beschrei­bung ist unzu­läs­sig. Die Pati­en­ten müssen zusätz­lich über die Mög­lich­keit des Wider­rufs auf­ge­klärt werden.

 

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QM: Ter­min­ma­nage­ment in Arzt­pra­xen

Pra­xis­ab­läu­fe so zu opti­mie­ren, dass alle zufrie­den sind, ist nicht immer ein­fach.

Für die meis­ten Pati­en­ten ist ihr Anlie­gen drin­gend und soll umge­hend berück­sich­tigt werden. In sol­chen Situa­tio­nen wird die Ter­min­or­ga­ni­sa­ti­on für Praxen eine echte Her­aus­for­de­rung denn natür­lich wollen die meis­ten immer gleich und umfas­send behan­delt werden. Mit­un­ter setzen Pati­en­ten dabei vehe­ment ihre Bedürf­nis­se durch. Hier läuft die Praxis jedoch Gefahr, dass kein plan­ba­rer Fei­er­abend und keine Pausen mehr gewähr­leis­tet sind und ande­rer­seits auch, dass die Ter­mi­ne ande­rer Pati­en­ten nicht mehr ver­läss­lich gelten. Um ein pro­fes­sio­nel­le Ter­min­ma­nage­ment umzu­set­zen, sind klare Struk­tu­ren und Regeln zwin­gend not­wen­dig. Diese soll­ten sich nach der medi­zi­ni­schen Not­wen­dig­keit und Dring­lich­keit rich­ten.

Praxis-Tipp aus der QM-Bera­tung:

In fünf Punk­ten zu einem funk­tio­nie­ren­den Ter­min­ma­nage­ment

  1. Ter­min­ka­te­go­ri­en:
    Am Tele­fon prä­sen­tie­ren Pati­en­ten gegen­über den MFA ihre ganz sub­jek­ti­ve Dring­lich­keit. Die Dring­lich­keit einer tele­fo­ni­schen Ter­min­an­fra­ge kann man anhand bestimm­ter Kri­te­ri­en objek­tiv ein­schät­zen. Diese Kri­te­ri­en soll­ten Sie ein­heit­lich in Ihrem Qualitäts­management fest­hal­ten
  2. Medi­zi­ni­sche Dring­lich­keit:
    • Han­delt es sich um einen Not­fall? (Brust­schmer­zen, Luft­not, Blu­tung etc.)
      Zeich­net sich ein Not­fall ab, ist der Pati­ent darauf zu ver­wei­sen, die 112 anzu­wäh­len. So kann der Pati­ent schnellst­mög­lich medi­zi­nisch ver­sorgt werden und wird in ein Kran­ken­haus gebracht.
    • Ist der Pati­ent akut erkrankt? (akute Schmer­zen, starke Ver­än­de­rung von aus­ge­präg­ten Sym­pto­men in den letz­ten 24 Stun­den vor dem Anruf in Ihrer Praxis, …) Nächst­mög­li­cher Termin wird ange­bo­ten, ggf. vorab auf War­te­zei­ten hin­wei­sen
    • Han­delt es sich um eine Rou­ti­ne­un­ter­su­chung (Vor­sor­gen, Kon­trol­len etc.)? Pati­ent bekommt einen Regel­ter­min, so wie es die Pra­xis­or­ga­ni­sa­ti­on her­gibt.
  3. Orga­ni­sa­to­ri­sche Aspek­te: Für Arbeits­un­fä­hig­keits­be­schei­ni­gung, andere Attes­te oder Anfra­gen der Kran­ken­kas­se gilt es ggf. Fris­ten bei der Ter­min­ver­ga­be zu berück­sich­ti­gen
  4. Sozia­le Aspek­te: Die medi­zi­ni­sche und pfle­ge­ri­sche Ver­sor­gung ist sicher zu stel­len (dies gilt beson­ders für pfle­ge­be­dürf­ti­ge Men­schen), es kann ggf. eine Abstim­mung mit den Ange­hö­ri­gen / dem Pfle­ge­dienst / der Pfle­ge­ein­rich­tung erfol­gen. Kei­nes­falls sollte es nur aus sozia­len Aspek­ten zu einer Kran­ken­haus­ein­wei­sung führen.
  5. Wirt­schaft­li­che Aspek­te: Der Pati­ent sollte nicht auf Grund von War­te­zei­ten / Ter­min­schwie­rig­kei­ten die Arzt­pra­xis wech­seln. Dar­über hinaus gilt der Grund­satz „ambu­lant vor sta­tio­när“, ein unnö­ti­ger Kran­ken­haus­auf­ent­halt ist auch aus wirt­schaft­li­cher Sicht­wei­se zur ver­mei­den.

 

Zeit­ein­tei­lung und Struk­tu­rie­rung der Abläu­fe

Um eine opti­ma­le und mög­lichst objek­ti­ve Ter­min­or­ga­ni­sa­ti­on zu gewähr­leis­ten, sollte das medi­zi­ni­sche Per­so­nal diese Fak­to­ren im Gespräch mit den Pati­en­ten berück­sich­ti­gen. Eine gute Lösung ist es, die Zeit­blö­cke für die Kate­go­ri­en, die nach der medi­zi­ni­schen Not­wen­dig­keit fest­ge­legt werden, genau zu defi­nie­ren.

Dies muss in jeder Praxis intern, je nach Fach­rich­tung ent­schie­den werden. Zum Bei­spiel hat eine Haus­arzt­pra­xis andere Anfor­de­run­gen an das Ter­min­ma­nage­ment als eine der­ma­to­lo­gi­sche oder gynä­ko­lo­gi­sche Praxis. Zudem ist darauf zu achten, dass diese Infor­ma­ti­on als eine „Art des Wis­sens­ma­nage­ments“ im QM hin­ter­legt sind. So können auch neue Kol­le­gen sich schnell in neue Arbeits­be­rei­che ein­fin­den.

Bewährt hat sich zudem eine täg­li­che, struk­tu­rier­te offene Sprech­stun­de (die soge­nann­te Kurz- oder Not­fall­sprech­stun­de) für kurze Ter­mi­ne oder drin­gen­de Anfra­gen. Dabei soll­ten den­noch ein paar Regeln beach­tet und den Pati­en­ten bei der Ter­min­ver­ga­be mit­ge­teilt werden:

  • Es können War­te­zei­ten ent­ste­hen und es geht ledig­lich um akute Anlie­gen
  • Die Behand­lungs­dau­er beträgt rund fünf Minu­ten
  • Wei­ter­ge­hen­de Unter­su­chun­gen erfol­gen im Rahmen eines regu­lä­ren Termin

Kom­mu­ni­ka­ti­on und Infor­ma­ti­on für Pati­en­ten

Wich­tig ist es auch, ver­ständ­li­che Pati­en­ten­in­for­ma­tio­nen in Form von gut sicht­ba­ren Pla­ka­ten oder als Flyer her­aus­zu­ge­ben. Dort sollte genau beschrie­ben werden, wie Pra­xis­ab­läu­fe orga­ni­siert sind. Dank dieser Infor­ma­tio­nen können Pati­en­ten die Orga­ni­sa­ti­on inner­halb der Praxis besser nach­voll­zie­hen und ver­ste­hen. Die Pati­en­ten dürfen auch gerne erfah­ren, dass sich die Praxis um eine gute Orga­ni­sa­ti­on küm­mert und Pra­xis­ab­läu­fe opti­mie­ren möchte. Schrei­ben Sie ruhig: „Liebe Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten, im Rahmen des Qua­li­täts­ma­nage­ments arbei­ten wir daran, unser Ter­min­ma­nage­ment zu ver­bes­sern. Wir bieten künf­tig eine offene Not­fall­sprech­stun­de an. …” Pati­en­ten werden dies sicher begrü­ßen. Dass Sie mit der Zeit Ihrer Pati­en­ten respekt­voll umge­hen, zeigt sich auch, wenn Sie dies offen kom­mu­ni­zie­ren. Hat sich der Ter­min­plan um mehr als 15 Minu­ten ver­scho­ben, sollte dies dem Pati­en­ten mit­ge­teilt werden. Am besten werden fünf Minu­ten hin­zu­ge­rech­net. Falls es dann doch schnel­ler geht, wird sich sicher nie­mand dar­über beschwe­ren. Fehlt diese Infor­ma­ti­on über die Ver­schie­bung hin­ge­gen, haben Sie schnell einen auf­ge­brach­ten Pati­en­ten mehr.

Wei­ter­le­sen

Wie kann man die Hygie­ne in Arzt­pra­xen ver­bes­sern?

In Arzt­pra­xen spie­len das Qualitäts­management, die Pati­en­ten­si­cher­heit und die Hygie­ne eine immer grö­ße­re Rolle. Vor allem die Ein­hal­tung der Hygie­ne­vor­schrif­ten zur Prä­ven­ti­on der Ver­brei­tung von Infek­ti­ons­krank­hei­ten, sollte für Arzt­pra­xen eine Selbst­ver­ständ­lich­keit sein.

In Arzt­pra­xen tref­fen viele Pati­en­ten mit den unter­schied­lichs­ten Krank­heits­bil­dern zusam­men, daher sind vor allem adäqua­te Hygie­ne­maß­nah­men not­wen­dig. Durch einen pra­xis­taug­li­chen Hygie­ne­plan und die ent­hal­ten Maß­nah­men kann man Pati­en­ten, als auch Mit­ar­bei­ter vor mög­li­chen Infek­tio­nen zu schüt­zen. Hinzu kommt, dass auch immer mehr Pati­en­ten einen Fokus auf die Ein­hal­tung der Hygie­ne in der Arzt­pra­xis legen und darauf achten, ob die ent­spre­chen­den erfor­der­li­chen Maß­nah­men ein­ge­hal­ten werden.

Da die gesetz­li­chen Bestim­mun­gen und Ver­ord­nun­gen zum Hygie­nema­nage­ment in der Arzt­pra­xis nicht nur umfang­reich, son­dern auch ver­pflich­tend sind, gibt dieser Bei­trag sowohl einen zusam­men­fas­sen­den Über­blick über die gefor­der­ten Maß­nah­men, als auch nütz­li­che Tipps zur Umset­zung und Ein­hal­tung der Vor­schrif­ten.

Der Hygie­ne­plan als zen­tra­les Ele­ment des Hygie­nema­nage­ments

Mit­tel­punkt des Hygie­nema­nage­ments in der Arzt­pra­xis ist der Hygie­ne­plan. Dieser kann auch als Qua­li­täts­hand­buch der Hygie­ne betrach­tet werden. Die zen­tra­len Inhal­te des Hygie­ne­plans sind:

  • Gel­tungs­be­rei­che und Ver­ant­wort­lich­kei­ten
  • Vor­ga­ben zur Rei­ni­gung und Des­in­fek­ti­on
  • Vor­ga­ben zur Auf­be­rei­tung von Medi­zin­pro­duk­ten
  • Rege­lun­gen zur Abfall­ent­sor­gung.

Ziele des Hygie­ne­plans sind die Infek­ti­ons­prä­ven­ti­on und eine klare Struk­tu­rie­rung von Pro­zess­ab­läu­fen. Da ein Hygie­ne­plan nach §23 des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes für Ein­rich­tun­gen des Gesund­heits­we­sens gesetz­lich gefor­dert ist, dient er gleich­zei­tig als Nach­weis der erbrach­ten Sorg­falts­pflicht.

Zusätz­lich zum Hygie­ne­plan ist es ratsam, einen Hygie­ne­be­auf­trag­ten für die Arzt­pra­xis zu bestel­len. Die hygie­ne­be­auf­trag­te Person ist dafür zustän­dig, auf die Ein­hal­tung der hygie­nere­le­van­ten Vor­schrif­ten zu achten, die Mit­ar­bei­ter bei der Umset­zung zu unter­stüt­zen und den Hygie­ne­plan stetig auf dem aktu­ells­ten wis­sen­schaft­li­chen Stand zu halten.

Schu­lun­gen / Fort­bil­dun­gen für MFA und die gesam­te Beleg­schaft

Eine adäqua­te Hygie­ne in der Arzt­pra­xis kann jedoch nur umge­setzt und ein­ge­hal­ten werden, wenn alle betei­lig­ten Per­so­nen fort­lau­fend zu diesem Thema geschult und ziel­ge­rich­tet sen­si­bi­li­siert werden. Diese Schu­lun­gen sind für alle in einer Praxis arbei­ten­den Per­so­nen ver­pflich­tend und soll­ten jähr­lich wie­der­holt werden. Dabei ist darauf zu achten, nicht nur das medi­zi­ni­sche Fach­per­so­nal, son­dern auch Aus­hil­fen und Rei­ni­gungs­kräf­te mit ein­zu­be­zie­hen. So ist es mög­lich, die gesetz­li­chen Bestim­mun­gen und Anfor­de­run­gen zu erfül­len. Die Schwer­punk­te sol­cher Schu­lun­gen sind indi­vi­du­ell zu wählen. Meis­tens findet man in den Fort­bil­dun­gen immer wieder Themen, wie die per­sön­li­che Hygie­ne, Umge­bungs­hy­gie­ne, den Umgang mit poten­ti­ell infek­tiö­sen Pati­en­ten sowie all­ge­mei­ne Maß­nah­men zur Infek­ti­ons­prä­ven­ti­on.

 

Tipps für die Ver­bes­se­rung der Hygie­ne in Ihrer Praxis:

  • Eine adäqua­te Hän­de­hy­gie­ne besteht aus drei Kom­po­nen­ten: dem Hände waschen, dem Hände des­in­fi­zie­ren und dem Hände pfle­gen. Zwar steht die Händ­e­des­in­fek­ti­on nach RKI im Mit­tel­punkt, jedoch sollte auch die Pflege der Hände nicht ver­nach­läs­sigt werden, da eine hygie­ni­sche Händ­e­des­in­fek­ti­on nur bei intak­ter Haut voll­ends mög­lich ist.

 

  • Des­in­fi­zie­ren Sie Ihre Hände immer vor und nach Pati­en­ten­kon­takt, vor asep­ti­schen Tätig­kei­ten, nach Kon­takt mit poten­ti­ell infek­tiö­sem Mate­ri­al und nach Kon­takt mit der unmit­tel­ba­ren Pati­en­ten­um­ge­bung („5 Momen­te der Hän­de­hy­gie­ne“).

 

  • Um eine kor­rek­te Händ­e­des­in­fek­ti­on durch­füh­ren zu können, müssen Sie sicher­stel­len, dass alle Grund­vor­aus­set­zun­gen erfüllt sind. Dazu zählen: sau­be­re Hände, so wie sau­be­re und kurz geschnit­te­ne Fin­ger­nä­gel, kein Schmuck (damit sind auch Ehe­rin­ge gemeint) an Händen und Unter­ar­men und eine intak­te Haut. Ebenso ist das Tragen von Nagel­lack oder Gel­nä­geln in Ein­rich­tun­gen des Gesund­heits­we­sens zu unter­las­sen.

 

  • Schutz­hand­schu­he erset­zen unter keinen Umstän­den eine Händ­e­des­in­fek­ti­on. Sie können viel­mehr eher als ein Instru­ment des Arbeits­schut­zes gese­hen werden. Zudem sollte sowohl vor dem Anle­gen, als auch nach dem Aus­zie­hen von Schutz­hand­schu­hen eine Händ­e­des­in­fek­ti­on durch­ge­führt werden.

 

  • Hängen Sie Händ­e­des­in­fek­ti­ons­mit­tel-Spen­der nicht nur in den Behand­lungs­räu­men und Sani­tär­an­la­gen auf, son­dern auch gut sicht­bar an ver­schie­de­nen Stel­len in der Praxis, um Ihren Pati­en­ten eben­falls die Mög­lich­keit einer Händ­e­des­in­fek­ti­on zu geben. Zudem soll­ten Sie mit Hilfe von Pla­ka­ten über die Not­wen­dig­keit einer hygie­ni­schen Händ­e­des­in­fek­ti­on auf­klä­ren. Hier­für eignen sich bei­spiels­wei­se gut der Ein­gangs­be­reich und das War­te­zim­mer Ihrer Praxis

 

  • Halten Sie sich bei Des­in­fek­ti­ons­mit­teln immer an die exak­ten Dosie­rungs­an­ga­ben der Her­stel­ler. Nur so können die ver­wen­de­ten Pro­duk­te rich­tig wirken.

 

  • Die Fuß­bö­den der Praxis, die mit poten­ti­ell infek­tiö­sem Mate­ri­al in Berüh­rung kommen können (Labor, Sani­tär­an­la­gen, …) soll­ten des­in­fi­zie­rend gerei­nigt werden.

 

  • Hängen Sie an allen rele­van­ten Stel­len in Ihrer Arzt­pra­xis (Behand­lungs­räu­me, Labor, Sani­tär­an­la­gen, Pau­sen­raum, …) Rei­ni­gungs- und Des­in­fek­ti­ons­plä­ne aus. So haben alle Mit­ar­bei­ter die Mög­lich­keit, sich schnell über die aktu­el­len Vor­ga­ben der Des­in­fek­ti­on zu infor­mie­ren.

 

  • Achten Sie darauf, dass alle von Ihnen ver­wen­de­ten Des­in­fek­ti­ons­mit­tel min­des­tens VAH-gelis­tet sind. Diesen Hin­weis finden Sie auf dem Pro­dukt selber.

 

  • Sorgen Sie dafür, dass in Ihrer Praxis eine aus­rei­chen­de Anzahl an Ein­mal­schutz­klei­dung vor­han­den ist, damit Ihre Mit­ar­bei­ter die Mög­lich­keit haben, sich selbst, aber auch andere Pati­en­ten vor einer Über­tra­gung von poten­ti­ell infek­tiö­sen Keimen zu schüt­zen. Ebenso sollte Ihre Arbeits­klei­dung sepa­rat und mit einem des­in­fi­zie­ren­den Wasch­mit­tel bei min­des­tens 60°C gewa­schen werden.

 

Beach­ten Sie alle diese Punkte, sind Sie auf einem guten Weg zu einem siche­ren und den Anfor­de­run­gen ent­spre­chen­den Hygie­nema­nage­ment. Denn Ihnen sollte bewusst sein, dass die Hygie­ne zu den voll­be­herrsch­ba­ren Risi­ko­be­rei­chen zählt. Somit ist es in Ihrem Inter­es­se, ein funk­tio­nie­ren­des Hygie­nema­nage­ment in Ihrer Arzt­pra­xis zu eta­blie­ren.

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VORGESTELLT: EDIS BAYSAL

Wir haben Edis Baysal gefragt:

Edis Baysal ergänzt seit Mai 2018 unser Team. Nun haben wir auch ihm ein paar Fragen gestellt. Was ist deine Posi­ti­on im Unter­neh­men und welche Auf­ga­ben hast du?

Ich berate Praxen, MVZs und Senio­ren­hei­me in den Berei­chen Qualitäts­management und
Daten­schutz. Dabei liegt mein Schwer­punkt im Bereich des Daten­schut­zes. Seit Beginn meiner
Beschäf­ti­gung bei der InnovaPrax GmbH berate ich unsere Kunden im Bereich Daten­schutz wie Sie
neben der Ein­hal­tung stren­ger gesetz­li­cher Vor­ga­ben, ihre gewohn­ten Arbeits­pro­zes­se prak­ti­ka­bel
gestal­ten können. Bei der Erar­bei­tung der daten­schutz­kon­for­men Kon­zep­te steht
selbst­ver­ständ­lich die Zufrie­den­heit der Kunden, Pati­en­ten und Bewoh­ner im Vor­der­grund!

Wie bist du zum Unter­neh­men gekom­men?

Ich bin schon wäh­rend meines dualen Stu­di­ums im Fach­be­reich Health­ca­re Manage­ment auf die
InnovaPrax GmbH auf­merk­sam gewor­den. So habe ich mir wäh­rend meines Stu­di­ums schon
vor­ge­nom­men mich bei der InnovaPrax GmbH nach Erlan­gung meines Bache­lors zu bewer­ben.
Dies habe ich gegen Ende meines Stu­di­ums auch getan und ich bin nun seit Mai 2018 Teil des
InnovaPrax-Teams.

Was macht an deiner Arbeit beson­ders Spaß?

Mir macht der Kon­takt zu unse­ren Kunden, die aus vielen unter­schied­li­chen Berei­chen der
Bran­che kommen, Spaß. Die Fra­ge­stel­lun­gen, Pro­ble­me und Anlie­gen sind sehr
abwechs­lungs­reich. Trotz der großen Her­aus­for­de­rung ist es groß­ar­tig, die Ent­wick­lung sowohl vor
Ort als auch in unse­rer QM-Soft­ware mit zu gestal­ten. Es macht Spaß zu sehen, dass ich unse­ren
Kunden helfen kann. Wir bespre­chen und infor­mie­ren uns im Team regel­mä­ßig, wodurch wir auch gemein­sam inter­es­san­te Kon­zep­te und Lösun­gen für unsere Kunden erar­bei­ten. Wir ent­wi­ckeln uns im Team weiter und lernen jedes Mal etwas Neues von­ein­an­der. Daher macht mir beson­ders die Arbeit in
unse­rem Team Spaß.

Was tust du für die Kunden?

Ich biete unse­ren Kunden pra­xis­na­he Lösungs­mög­lich­kei­ten für ver­schie­de­ne Pro­ble­me
beson­ders im Bereich Daten­schutz. Neben der Kern­tä­tig­keit über­le­ge ich mir immer wie und in
wel­chen Berei­chen wir unse­ren Kunden noch helfen können. Da ich sowohl meine Aus­bil­dung als
auch mein Stu­di­um im Gesund­heits­we­sen absol­viert und dadurch auch prak­ti­sche Erfah­run­gen
im Kran­ken­haus­ver­wal­tungs­be­reich gesam­melt habe, kann ich die Her­aus­for­de­run­gen und
Pro­ble­me unse­rer Kunden sehr gut nach­voll­zie­hen. Ich ver­su­che Lösun­gen für die Erkennt­nis­se
aus meinem sowohl prak­ti­schen als auch theo­re­ti­schen Wer­de­gang im Gesund­heits­we­sen zu
finden und bin daher immer für inter­es­san­te Ideen zu haben.

Edis sorgt mit seiner guten Laune auch an stres­si­gen und arbeits­in­ten­si­ven Tagen dafür, dass die
Stim­mung im Team gut bleibt und der Spaß bei der Arbeit kon­ti­nu­ier­lich erhal­ten bleibt.

Wann braucht eine Arzt­pra­xis einen Daten­schutz­be­auf­trag­ten?

QM-Plattform von InnovaPrax kann von überall mobil eingesetzt werden. Dies ist vor allem für Pflegeheime mit mehreren Standorten, MVZ und Verbände interessant

Daten­schutz in Arzt­pra­xen: Ist ein Daten­schutz­be­auf­trag­ter Pflicht?

Seit dem 25. Mai 2018 gilt euro­pa­weit die Daten­schutz-Grund­ver­ord­nung, kurz DSGVO. Sie betrifft unter ande­rem auch Arzt­pra­xen und andere Ein­rich­tun­gen im Gesund­heits­we­sen. Oft­mals muss seit­her ein Daten­schutz­be­auf­trag­ter (DSB) bestimmt werden. Um mehr Klar­heit in diese Frage zu brin­gen, haben wir die aktu­el­le Geset­zes­la­ge zum Daten­schutz sowie die Erfah­run­gen mit den Lan­des­be­hör­den für Daten­schutz bei unse­ren Kunden mal als Erfah­rungs­be­richt hier zusam­men geschrie­ben.

Daten­schutz­be­auf­trag­ter in Arzt­pra­xen

Ob dies auch für Ihre Praxis gilt, ent­schei­det sich danach, wie der ein­zel­ne Fall gela­gert ist. Dies ist unter ande­rem in Arti­kel 37 der DSGVO beschrie­ben. Not­wen­dig ist dem­zu­fol­ge ein DSB für Praxen in drei Fällen:
  1. In der Arzt­pra­xis sind in der Regel min­des­tens zehn Mit­ar­bei­ter stän­dig mit der auto­ma­ti­schen Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten beschäf­tigt.
  2. Es werden Daten­ver­ar­bei­tun­gen vor­ge­nom­men, die einer Daten­schutz-Fol­ge­ab­schät­zung nach Art. 35 DSGVO unter­lie­gen.
  3. Die Kern­tä­tig­keit der Arzt­pra­xis beinhal­tet die umfang­rei­che Ver­ar­bei­tung von beson­ders sen­si­blen per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten .

Aus Arti­kel 9 DSGVO ergibt sich, dass beson­ders Punkt 3 für Arzt­pra­xen und Ein­rich­tun­gen im Gesund­heits­we­sen wich­tig ist. In diesem Arti­kel sind Kate­go­ri­en von per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten gelis­tet, deren Ver­ar­bei­tung ohne ent­spre­chen­der Rechts­grund­la­ge oder einer aus­drück­li­chen Ein­wil­li­gung der Betrof­fe­nen nicht zuläs­sig sind. Dar­un­ter sind neben gene­ti­schen und bio­me­tri­schen Daten auch Gesund­heits­da­ten zu finden.
Das bedeu­tet, dass nach Art. 37 Abs. 1 DSGVO Arzt­pra­xen einen Daten­schutz­be­auf­trag­ten benen­nen müssen, sofern diese umfang­reich und sys­te­ma­tisch ins­be­son­de­re sen­si­ble per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten ver­ar­bei­ten.

Gesund­heits­da­ten sind all­ge­mein schüt­zens­wert

Gesund­heits­da­ten sind als schüt­zens­wert zu betrach­ten. Daher ist zu über­le­gen, ob nicht unab­hän­gig von der Mit­ar­bei­ter­an­zahl von 10 Per­so­nen ein Daten­schutz­be­auf­trag­ter zu benen­nen ist. Denn das Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz, kurz BDSG, muss ohne­hin ein­ge­hal­ten werden. Zudem müssen ohne­hin Arzt­pra­xen, welche auto­ma­ti­siert und umfang­reich sen­si­ble per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten ver­ar­bei­ten einen Daten­schutz­be­auf­trag­ten benen­nen. Das Thema Daten­schutz ist daher auch ohne Erfül­lung der Benen­nungs­kri­te­ri­en ein ernst zu neh­men­des und wich­ti­ges Thema, wel­ches oft ein­fa­cher durch Unter­stüt­zung eines Daten­schutz­spe­zia­lis­ten zu bewäl­ti­gen ist.

Ab wann wird in der Praxis ein Daten­schutz­be­auf­trag­ter Pflicht?

Der gän­gi­gen Mei­nung zufol­ge ist ein inter­ner oder exter­ner Daten­schutz­be­auf­trag­ter (DSB) in der Arzt­pra­xis dann vor­ge­schrie­ben, wenn eine bestimm­te Anzahl an Per­so­nen kon­ti­nu­ier­lich sen­si­ble Daten ver­ar­bei­ten. Denn übli­cher­wei­se kann nicht von einer „umfang­rei­chen Ver­ar­bei­tung” gespro­chen werden. Nor­ma­ler­wei­se liegt ledig­lich eine auto­ma­ti­sier­te Ver­ar­bei­tung vor. Als Kern­tä­tig­keit sind Ärzte, Assis­ten­ten und andere mit dieser Bear­bei­tung betraut.

Daten­schutz­be­auf­trag­ter für Praxen ab 10 Mit­ar­bei­tern

Wann also ein inter­ner oder exter­ner Daten­schutz­be­auf­trag­ter in der Arzt­pra­xis oder einem MVZ not­wen­dig ist, lässt sich unter­schied­lich beant­wor­ten. Gängig ist die Auf­fas­sung, der zufol­ge min­des­tens zehn Per­so­nen regel­mä­ßig per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten erhe­ben, ver­ar­bei­ten und nutzen. Wenn Sie sich ganz sicher sein möch­ten, ob die eigene Arzt­pra­xis einen Beauf­trag­ten für Daten­schutz benö­tigt oder nicht, kann sich gerne an unsere Daten­schutz­ex­per­ten wenden.

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