Hygie­ne­plan

Der Hygie­ne­plan besteht aus einer Viel­zahl an Doku­men­ten, die alle hygie­nere­le­van­ten Tätig­kei­ten inner­halb einer Arzt­pra­xis, eines Pfle­ge­heims und ande­ren medi­zi­ni­schen Ein­rich­tun­gen regeln. Die recht­li­che Grund­la­ge ist neben der Bio­stoff-Ver­ord­nung der §23 des Infek­ti­ons­schutz­ge­set­zes (IfSG). Ziel des Hygie­ne­plans ist die Infek­ti­ons­prä­ven­ti­on, sowie die klare Struk­tu­rie­rung von Pro­zess­ab­läu­fen. Gleich­zei­tig stellt er einen Nach­weis der erbrach­ten Sorg­falts­pflicht dar.

Die zen­tra­len Inhal­te eines Hygie­ne­plans sind die Dar­stel­lung des Gel­tungs­be­rei­ches und der Ver­ant­wort­lich­kei­ten, so wie Vor­ga­ben zur Rei­ni­gung, Des­in­fek­ti­on, Auf­be­rei­tung von Medi­zin­pro­duk­ten und der Abfall­ent­sor­gung. Ebenso sind Per­so­nal­hy­gie­ne und ‑schutz ein wich­ti­ger Bestand­teil des Hygie­ne­plans. Bei der Erstel­lung ist darauf zu achten, dass alle beschrie­be­nen Pro­zes­se indi­vi­du­ell auf die ent­spre­chen­de Praxis / Ein­rich­tung zuge­schnit­ten und stets auf dem aktu­ells­ten Stand der wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­se sind.