Hygie­ne­be­auf­trag­ter in der Arzt­pra­xis

Um nos­o­ko­mia­le Infek­tio­nen in Arzt­pra­xen zu ver­mei­den, ist es von großer Bedeu­tung eine hygie­ne­be­auf­trag­te Kraft zu benen­nen, die sich um die Ein­hal­tung der hygie­nere­le­van­ten Maß­nah­men küm­mert.

Zu den Auf­ga­ben der/des Hygie­ne­be­auf­trag­ten gehört nicht nur die Erstel­lung eines Hygie­ne­plans und ande­rer rele­van­ter Doku­men­te, son­dern auch die Wei­ter­ga­be der Inhal­te an alle Mit­ar­bei­ter, so wie die Über­wa­chung der Ein­hal­tung der vor­ge­ge­be­nen Maß­nah­men. Ihm/ihr obliegt also die Umset­zung des pra­xis­in­ter­nen Hygie­nema­nage­ments.

Vor­aus­set­zung für die Teil­nah­me an einer Fort­bil­dung zur/zum Hygie­ne­be­auf­trag­ten ist eine abge­schlos­se­ne Aus­bil­dung in einem medi­zi­ni­schen Assis­tenz­be­ruf.