Psychische Gefährdungsbeurteilung Altenheim

Was ist eine psychische Gefährdungsbeurteilung?

Der Medizinische Dienst der Krankenversicherungen (MDK) achtet bei seinen jährlichen Kontrollen seit kurzer Zeit genau darauf, wie die Einrichtungen in der Altenhilfe mit der psychischen Belastung am Arbeitsplatz umgehen. Der Grund liegt in der Zunahme der psychischen Erkrankungen. Früher wurden psychische Erkrankungen nicht ernst genommen. Heute sind sie nach Rückenschmerzen der häufigste Grund für Arbeitsunfähigkeit (Quelle: AOK Gesundheitsbericht 2015).
Sie haben sicherlich eine Beurteilung der Gefährdung am Arbeitsplatz nach §5 Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) in Ihrem Hause. Diese muss neben Einflüssen wie zum Beispiel Lärmbelästigungen, Umgang mit Hilfsmitteln oder chemischen Einwirkungen (Desinfektionsmittel) auch die psychische Gefährdung beinhalten. Die psychische Gefährdung kann durch einen Fragebogen leicht erhoben werden. Eine angemessene Beurteilung, ob eine Gefährdung vorliegt, obliegt jedoch Experten, wie Psychologen oder Arbeitsmedizinern.
Wir bieten Ihnen professionelle Unterstützung bei der Beurteilung der psychischen Belastung Ihrer Mitarbeiter. Mit unserem speziell auf die Altenhilfe ausgerichteten Fragebogen und der anschließenden Beurteilung durch Experten, können Sie sich rechtlich absichern. Darüber hinaus werden sich Ihre Mitarbeiter wertgeschätzt fühlen, weil Sie etwas für ihre Gesundheit unternehmen.

Ablauf – Psychische Gefährdungsbeurteilung Altenheim

Grundsätzlich läuft eine Gefährdungsbeurteilung in drei Phasen ab. Wir können Sie bei allen Schritten betreuen. Setzen Sie sich dazu mit uns in Verbindung.

  1. Erstellung
    Für eine psychische Gefährdungsbeurteilung im Altenheim benötigen Sie speziell abgestimmte Fragen. Ein Fragebogen für beispielsweise einen Handwerksbetrieb würde nämlich nicht dieselben Alltagssituationen beschreiben und wäre nicht so aussagekräftig. Wir haben einen solchen Fragebogen oder erstellen einen individuellen mit Ihnen gemeinsam.
  2. Befragung
    Je nach Präferenz führen wir die Befragungen auf verschiedene Weisen durch: Per Brief, per Telefoninterview, im persönlichen Gespräch oder mit einem Fragebogen, der Online bzw. über das Intranet verbreitet wird, wie in der Übersicht auf Seite 4 beschrieben.
  3. Beurteilung
    Dies ist der eigentlich erforderliche Schritt, um den Anforderungen in §5 ArbSchG gerecht zu werden: Sie als Arbeitgeber haben die Pflicht, die psychische Belastung zu beurteilen. Dazu sind insbesondere Personen mit (akademischer) psychologischer Ausbildung befähigt. Nachdem die Beurteilung abgeschlossen ist, haben Sie die rechtlichen Anforderungen erfüllt.
  4. (Optional) Maßnahmen
    Sollte bei der Beurteilung herauskommen, dass die psychische Belastung besonders hoch ist, können Gegenmaßnahmen durchgeführt werden. Diese sind immer völlig individuell und können zum Beispiel Veränderungen der Pausenzeiten, Einrichtung von Teamsitzungen oder Entspannungsmöglichkeiten beinhalten.

Über uns

Alle Teammitglieder verfügen über einen akademischen Abschluss und haben Erfahrung in der Durchführung psychischer Gefährdungsbeurteilungen. Wir stellen Ihnen eine Ansprechpartnerin oder einen Ansprechpartner zur Verfügung, die/der Sie durch das Projekt begleiten wird.

 

Kontakt – Psychische Gefährdungsbeurteilung Altenheim

Hier können Sie Kontakt zu uns aufnehmen, um ein kostenloses Erstgespräch zu führen.

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